8 Tipps für mehr Achtsamkeit im täglichen Leben


Jeder wünscht sich ein friedvolles Leben ohne die Schwierigkeiten die es manchmal bereit hält. 8 Tipps für mehr Achtsamkeit im täglichen Leben

Mit Hilfe von Achtsamkeit - also der bewußten Konzentration auf eine bestimmte Situation, einen Menschen oder ein Gefühl - erreichst Du ein hohes Maß an Bewusstsein, ein stressfreieres Leben und eine größere Entspannung für Körper und Geist.

Wenn Du es schon gewohnt bist, regelmäßig zu meditieren - wunderbar! Wenn nicht, erwäge eine tägliche, ruhige Meditationszeit für Deinen Alltag; so gelingt Dir ein entspanntes, gesünderes Leben ohne großen Aufwand.

Hier sind einige einfache Tipps, um mehr Achtsamkeit im täglichen Leben zu erreichen.

 

1. Zeiten voller Stille und Frieden

Dies ist der beste Tipp, den wir Euch geben können. Versuche etwas Zeit mit Dir selbst zu verbringen. Übe dies regelmäßig - mindestens 10 Minuten pro Tag.  Am Anfang wirst Du merken, dass es gar nicht so leicht ist stets fokussiert und konzentriert zu bleiben, aber mit regelmäßiger Übung wird es täglich leichter, andere Gedanken auszublenden und ganz bei Dir zu sein.

Der positive Effekt der dadurch entsteht ist, dass Du Dich durch die tägliche Meditation mit der Zeit immer wohler in Deiner eigenen Haut fühlen wirst und dass Du ruhiger, relaxter wirst. Das Fernziel oder der Idealzustand ist erreicht, wenn Du innerhalb von Sekunden diesen "See der inneren Ruhe" finden kannst und diese Achtsamkeitsübung Dir hilft, stets einen "kühlen Kopf" zu bewahren.

 

2. Achtsamkeit des Atems überall

Vielleicht hast Du Dich während unseres Tipps oben gefragt, wie es Dir gelingen soll binnen kurzer Zeit, Deine Gedanken zu beruhigen und ganz bei Dir zu sein. Eine wundervolle Technik ist diese: Spüre bewußt Deinen Atemrythmus.

Dies kannst Du wunderbar mit Aktivitäten wie Yoga oder klassischer Meditation verbinden oder einfach während Du in Deinem Garten sitzt. Nimm bewußt das lebendige Grün Deiner Pflanzen wahr. Lausche auf das Zwitschern der Vögel oder das Rauschen des Windes. Übrigens wirkt die Farbe Grün entspannend auf Deine Augen, was sich positiv auf Deine Erfahrung bei dieser Übung auswirkt. Ein wundervoller Start Deiner "Bewußt-Atem-Wahrnehmungs-Übung" ist vielleicht bei einer schönen warmen Tasse Tee. Atme zwischen den Schlucken bewußt und spüre wie die Luft in Deine Lungen strömt, wie sich Dein Bauch und die Brust heben und senken.  Relax - komm zur Ruhe - dies ist Deine kleine Auszeit!

 

3. Achtsame Beziehungen

Dies klingt so selbstverständlich, aber kennst Du das, wenn vor lauter Aufgaben, Arbeit, Kinder, Lärm & Co., man am Ende des Tages vielleicht neben seinem Partner kurz vorm Einschlafen liegt und eigentlich ... keine wirkliche "Qualitätszeit" zusammen hatte.

Das ist viel wichtiger als man denkt und mit folgender Übung, ganz schnell wieder als stärkendes, bereicherndes Element in Deine Partnerschaft integriert. Das Herzstück einer guten Qualitätsbeziehung ist Kommunikation. Und das Herzstück der Kommunikation ist Achtsamkeit. Wenn Du tiefe, befriedigende Beziehungen zu Menschen in Deinem Umfeld haben möchtest, dann nutze diese Übung, die die Kunst des achtsamen Zuhörens und Sprechens täglich trainiert und stärkt.

Tägliche Meditation hilft bei dieser Fähigkeit. Die Kernidee ist ganz einfach ... und auch wieder nicht. Wenn jemand mit Dir spricht, übe Dein Urteilsvermögen und schenke Deinem Gegenüber 100% Deiner Gedanken und höre einfach mit Deinen Ohren und Augen zu. Nicht schnell schnell oder nebenbei. Höre sowohl den Inhalt dessen, was gesagt wird, beachte den Tonfall und die Mimik und versuche die Gefühle Deines Gegenüber zu erfassen. All dies ist achtsames Zuhören - Hören mit Mitgefühl, Neugier, Akzeptanz und Offenheit.

 

4. Achtsames Reisen (nicht nur im Urlaub sondern täglich)

Wann immer Du unterwegs bist, nutze einen Moment und werde Dir dessen bewußt, was Du gerade machst.
Morgens auf dem Weg zur Arbeit im Zug, Bus oder beim Gehen, kannst Du Achtsamkeit üben in dem Du Dich ganz bewußt auf Dein hier und jetzt konzentrierst. Wenn Dir dies hilft, so kannst Du mit Deinem Handy, einem MP3- oder CD-Player, einige geführte Achtsamkeitsmeditationen an hören. Eine wundervolle Möglichkeit um bewußt Deinen Tag zu beginnen.


5. Achtsam duschen (Morgen-Ritual (anstatt -Routine))

Ging es Dir auch schon so, dass Du schon morgens in der Dusche an all die Dinge gedacht hast, die Du an diesem Tag zu erledigen hast? Was ist dies für ein Start in den Tag. Evtl. bereits gehetzt vom Gedanken "Mein Gott, ich habe noch so viel zu erledigen heute".

Die meisten Leute denken während der Dusche über Arbeit oder andere Probleme nach. Mache Du ab morgen früh eine wunderbare Achtsamkeitsübung daraus. Fühle bewußt wie das warme Wasser Deinen Körper hinunterrinnt. Spüre die Wassertropfen auf Deiner Haut. Rieche den Duft Deines Duschgels, Shampoos oder Deiner Seife. Lausche dem Rauschen des Wassers, lasse das Geräusch Dich umschliessen, Deine Gedanken zur Ruhe kommen. 

Du wirst Dich erfrischt fühlen und vielleicht das erste Mal nicht nur von außen, sondern auch von innen gereinigt.

 

6. Gehen Sie achtsam. Die kleine Auszeit

Ein achtsamer Spaziergang ist nichts anderes als ein Spaziergang, bei dem Du Deine Gedanken und Sinne bewußt aufnahmefähig hältst. Dies lenkt Deinen Geist ab von den alltäglichen Sorgen und Problemen und bescherrt Dir eine kleine Auszeit.

Ein solcher, achtsamer Spaziergang wird dazu führen, dass Du Dich in nur wenigen Minuten danach - frischer, ruhiger und konzentrierter fühlst und wieder bereit Dich mit mehr Elan in den Rest des Tages zu "stürzen". Folglich ist dies auch eine tolle Übung um Dich danach wieder besser auf Deine Arbeit oder Dein Studium konzentrieren zu können.

Beginne mit einem langsamen Spaziergang und spüre Deinen Bein und Fußbewegungen nach. Spüre den Boden unter Deinen Füßen und gehe langsam und ruhig bis Deine Gedanken zur Ruhe kommen. Atme tief und geniesse die Luft und den belebenden Sauerstoff.

Nichts erzwingen, sondern einfach gehen. Du brauchst ja nicht gleich zu einem Dauerläufer zu werden á la Forrest Gump. Deine Achtsamkeit wird sich schließlich beim ganz normalen Gehen von Mal zu Mal steigern. Vor und nach dem Spaziergang ein paar tiefe, achtsame Atemzüge und Du wirst Dich frisch und erholt fühlen.

7. Relax - Zwinge dich nicht zu viel

Versuchen und genießen Sie Ihre Achtsamkeitspraxis so gut Sie können. Wenn Sie wirklich hassen zu meditieren, müssen Sie vielleicht eine Pause einlegen und Yoga oder achtsames Schwimmen üben (siehe Achtsamkeit für Dummies, wenn Sie nicht wissen, wie man achtsam trainiert). Probieren Sie aus, was für Sie funktioniert.


8. Achtsamkeit im Umgang mit Deinem Haustier

Eine wundervolle Art sich ganz fallen zu lassen ist der bewußte Umgang mit Deinem tierischen Mitbewohner (wenn Du einen hast).

Hast Du einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier? Unabhängige Untersuchungen in Schweden haben gezeigt, dass das einfache still Sitzen und Streicheln Deiner Katze oder Deines Hundes, zur Entspannung beitragen kann. Alleine die sich wiederholende Streichbewegung, die sich mit dem Tastsinn verbindet, bringt Dich in einen ruhigen Geisteszustand. Der Herzschlag wird ruhiger und oftmals kommen auch Deine Gedanken zur Ruhe. Konzentriere Dich einfach ganz bewußt auf Deinen tierischen Begleiter, nimm seine Freude wahr, die bedingungslose Zuneigung - und geniesse. 

Grund-Übung: Die tiefe Atmung

Tiefes, bewußtes Atmen ist deutlich unterbewertet. So viele Leute sagen beim Meditieren "Atmen Sie tief ein", dass es fast zu alltäglich und unbedeutend geworden ist.

Doch das könnte gar nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Mit bewußtem, wiederholtem, langsamen tiefen Ein- und Ausatmen, aktivierst Du Dein parasympathisches Nervensystem. Dies steuert unbewußt die Entspannungsreaktionen in Deinem Körper. Als zusätzlichen Nutzen kann es Deinen Blutdruck und die Herzfrequenz schnell senken und Du fühlst Dich ruhiger und gesünder.

Eine einfache Atem-Übung:
Setze Dich entspannt und aufrecht hin. Entspannt aufrecht - nicht verkrampft. Atme nun langsam 10x tief ein und aus. Achte darauf, dass Du wenn möglich dazwischen kurz den Atem anhältst, da dadurch der Rythmus nochmal ruhiger, weniger hektisch wird. Spüre den Atem ein und aus fliessen. Lass Dir Zeit, wenn Du willst schließe die Augen (kein Muss). 
Na - spürst Du was ich meine? 🙏

 

Beim entspannten Experimentieren mit Eurer neu gefundenen Achtsamkeit wünschen wir Euch viel Freude und .... Entspannung.

Wundervollen, meditative Schmuck-Kreationen findet Ihr in unserer
Zen- u. Naturschmuck-Kollektion.


Hinterlassen Sie einen Kommentar


Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen